Das Weiltal

Im nördlichen Hochtaunus hinter dem Taunushauptkamm fließt die Weil, die am Kleinen Feldberg entspringt, in einem romantischen Tal Richtung Weilburg, wo sie in die Lahn mündet. Die Weil hat ihren Namen wahrscheinlich der Tatsache zu verdanken, dass in ihrem Quellgebiet eine befestigte Siedlung der Römer – das Feldbergkastell – errichtet wurde.

Da Siedlung im Lateinischen villa heißt, wurde daraus vermutlich im Lauf der Jahrhunderte das Wort Weil.

  • Das Obere Weiltal


Von der Feldberg-Region bis hinab ins Weilburger Lahntal sind eine Reihe von Orten nach dem Fluss benannt. Dies gilt für das zu Schmitten gehörende Dorfweil, dann für drei Ortsteile von Weilrod – Altweilnau, Neuweilnau und Rod an der Weil – und schließlich für Weilmünster und Weilburg.

Das idyllische Weiltal ist durch den Weiltalweg, der immer parallel zum Flussbett verläuft, sehr gut erschlossen und eröffnet die landschaftlichen Schönheiten des nördlichen Hochtaunus. Im Weiltal gibt es verschiedene Initiativen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, die Schönheiten des Tals zu zeigen. Das ist unserem anderen der Pfad der Sinne mit seiner Initiatorin Steffi Weber, die bis 2018 die Offenen Gärten Oberes Weiltal organisiert hat. Zum Weiltal gehören die Burg Altweilnau und das Schloss Neuweilnau, das romantisch gelegen ist. Es hat einen Schlossgarten, der zum Pfad der Sinne gehört. Das Schloss wird von Hessen Forst verwaltet und ist zu verschiedenen Events für die Öffentlichkeit zugänglich.