Unsere Gärten, vielfältig und individuell


Region: Schmitten/Weilrod

Garten Nummer 1

Garten des alten Forsthauses im Zentrum von Schmitten. Er erstreckt sich entlang der Weil und wird über eine weite Strecke durch eine historische Bruchsteinmauer in zwei Ebenen unterteilt. Es gibt einen neu gestalteten Steingarten vor dem Gästehaus.



 

Beschreibung:

Versteckt im Zentrum von Schmitten, liegt der Garten des alten Forsthauses aus dem Jahr 1750. Die heute als Gartenhaus fungierende ehemalige Schmiede, zeugt von der Tradition des Nagelschmiedens, welche im 18./19. Jhdt. den Bewohnern der armen Taunusgemeinde ein zusätzliches Einkommen sicherte. Der dazugehörende Garten erstreckt sich entlang der Weil und wird über eine weite Strecke durch eine historische Bruchsteinmauer in zwei Ebenen unterteilt. Er ist geprägt durch viele Bäume, die den Garten verankern und einen natürlichen Rahmen geben. Staudenpflanzungen und Sträucher sorgen für Farbe und jahreszeitliche Akzente. Der Gemüsegarten ist Experimentierfeld und Heimat für Altbewährtes gleichermaßen, wenn man auch Setzlinge „in Reih und Glied“ und allzu ordentlich geharkte Beete vergeblich suchen wird.

Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 2

Der Garten liegt auf mehreren Ebenen, die durch Trockenmauern gestützt werden. Unten gibt es zwei Teiche. Am Hang sind Steingärten angelegt. Auf einer Seite wachsen Koniferen und Rhododendron, auf der anderen Seite ist eine Blütenhecke.



 

Beschreibung:

Schon als Kind habe ich mit meinen Eltern Ausflüge in das landschaftlich reizvolle Weiltal gemacht. Als dann in einer Zeitungsannonce im Jahr 2000 in Schmitten ein 1.200 qm großes Grundstück angeboten wurde, haben wir es gekauft, nicht ohne Zögern, denn die Hangneigung ist beträchtlich. Von oben hat man einen schönen Blick über das Dorf mit der alten Kirche und die Mischwälder, welche die Berge des Taunus bedecken. Die Sonneneinstrahlung ist höher als im Flachland und es gibt viele interessante Gestaltungsmöglichkeiten. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten: Wir mussten das Gelände terrassieren, haben Trockenmauern aus schwarzem Basalt gewählt und dadurch drei Ebenen geschaffen. Über den Stil Bepflanzung habe ich mir viel Gedanken gemacht weil ich nicht alles durcheinander pflanzen wollte. Da das Haus Barockschloss ist, wollten wir keinen Barockgarten, ein Bauerngarten passt eher zu einem Bauernhaus und im Tal der Weil wäre auch ein Zen-Garten etwas fehl am Platz. So entschloss ich mich zu einer überwiegend natürlichen Gestaltung, die sich etwas am englischen Landschaftsgarten orientiert. Auf der unteren Ebene wurde ein Teich angelegt, über den eine kleine Brücke führt und in den ein Wasserfall hinabstürzt. Am Ufer wachsen Bambus und Rhododendren. Auf der mittleren Ebene steht das Haus mit einer von einer Pergola überspannten Terrasse, vor der sich eine kleine Rasenfläche ausbreitet. Auf einem ebenen Platz neben der Pergola habe ich Rosen gepflanzt, womit ich nicht ganz zufrieden bin, entweder sie haben Stemrusstau oder sie überstehen den Winter nicht, vielleicht müsste man resistentere Sorten wählen. Die Ramblerrosen dagegen machen mir viel Freude, da sie mit vielen kleinen weißen Blüten die Pergola schmücken oder sich viele Meter hoch in die Fichte am Rande der Terrasse winden. An der Pergola wachsen auch Weinreben, deren Blätter und blauroten Früchte eine Zierde darstellen. Vor und hinter dem Haus steigt das Gelände steil an, so dass ich hier Steingärten angelegt habe. Mit großer Begeisterung habe ich mich um die Auswahl der Pflanzen gekümmert. Das Anschauen zahlreicher botanischer Gärten in vielen Teilen der Welt, die ich während meiner vielen Reisen besucht hatte, gaben mit eine solide Grundlage zur Auswahl der Pflanzen, die ich in meinen Garten haben wollte. Tropische Pflanzenschönheiten fielen leider aus. Bei der Auswahl spielt neben der Ästhetik auch der Arbeitsaufwand eine Rolle. Wenn man in kalten Wintern jede Pflanze abdecken muss, ist das schon sehr mühsam. Rasenflächen auf Steilhängen oder auf unterschiedlichen Ebenen gestalten die Arbeit sehr aufwendig. Licht und Schatten spielen eine grosse Rolle, man sollte daran denken, dass Bäume die Eigenschaft haben, zu wachsen und man das gerne unterschätzt, Stauden, die darunter angepflanzt sind, bekommen später nicht mehr genug Sonne. Die limitierende Struktur des Bodens, der im Taunus aus Faulschiefer besteht, hatte ich am Anfang unterschätzt was zu vielen aufwendigen Bodenverbesserungsmassnahmen zum Beispiel für die Rhododendren und für die Steingärten geführt hat. Wenn man den Gartenbüchem folgen wollte, müsste man ganze Lastwagen mit speziellem Gestein anliefern lassen. Viele Steingartenpflanzen können keine Staunässe vertragen weshalb ich bin dazu übergegangen bin, immer eine kleine Drainageschicht aus Kies anzulegen. Als Bodenverbesserer benutze ich Kompost, was aber auch wieder Arbeit macht. Die Tiere im Garten machen leider nicht nur Freude: Schnecken haben komplett unsere Glockenblumen aufgefressen, Wühlmäuse lieben Tulpenzwiebeln, die Rehe, die selbst 1,50 m hohe Zäune überspringen, bevorzugen Efeu und Rosen, die Amseln machen sich über die Weintrauben her. Eingefasst ist der Garten mit gemischten Hecken, Kiefern, Rhododendren, Forsythien und vielen anderen blühenden Stäuchern, was abwechslungsreicher ist als eine einheitliche Hecke und auch den Tieren eher entgegen kommt. Unter und vor den Hecken breiten sich Bodendecker aus, zum Beispiel Kaukasusvergissmeinnicht, Pulmonaria, Geranium. Diese stellen wegen der Unterdrückung des Unkrauts eine große Arbeitserleichterung dar, aber man muss darauf achten, dominante Pflanzen nicht mit schwach wüchsigen zusammenzubringen. Im Frühjahr überziehen die bunten Polsterpflanzen ganze Flächen und danach ist alles nur noch langweilig und grün. Deshalb habe ich Bodendeckerrosen dazwischen gepflanzt, kleine Astern, Astilben und viele andere, die zu einem anderen Zeitpunkt blühen.

Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 3

"Was Heilsames wächst und Fleißiges summt denn da?" Erleben Sie einen Wildheilkräutergarten, testen Sie ihr Wildkräuterwissen und werfen Sie einen Blick in den Bienenstock. Kleine Heilkräuterführung.



 

Beschreibung:

Informationen über Bienen und Honig - Bienenquiz; zu bestimmten Zeiten Blick in den Bienenstock nur bei sonnigem Wetter; Infos über Wildheilkräuter im "Chemielabor der Natur", Anleitung für Magenbitter, Wildheilkräuterquiz; Honigverkauf; Verkauf von Kräuterhandbuch und sonstigen selbst veröffentlichten Büchern zu psychologischen Themen

Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 4

Wohnen, wo andere Urlaub machen. Der Garten liegt direkt am Waldrand mit großartigem Ausblick über die Taunuswälder. Die moderne, ressourcenschonende Hausarchitektur, ein selbst angelegter Barfußpfad und der überdachte Pool mit Burgblick laden zum Entspannen ein. Über 50 Duftrosen, ein Kräutergarten mit verschiedenen Tee- und Salatkräutern, bunte Staudenbeete in Hanglage - hier dürfen besonders Kinder zu Entdeckern von Elfen- und Feengärten werden.



 

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Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 5

Rosengarten (Rosen, Stauden, ein Bachlauf und Teich, Rhododendren, Akelei, Allium, Taglilien, Bartiris, Ahorn und Eiche) und Rosen - und - Rosen.



 

Beschreibung:

leer

Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 6

Ausstellung und Verkauf hochwertiger und exklusiver Dekorationsartikel aus Glas, Edelstahl und Granit



 
Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 13

Pflanzenvielfalt neben Holz, Steinen und Wasser - ein Garten mit vielen Ideen, mit einer Pergola, verschiedenen Ebenen und einem Schwimmbad mit mediterranem Flair.



 

Beschreibung:

Ein Grundstück in Hanglage, auf dem seit seinem Erwerb vor ca. 48 Jahren mehrere Versuche stattgefunden haben, einen Garten anzu­legen. Erst schweres Gerät vor etwa 20 Jahren hat mit großen Felssteinen unterschiedliche Ebenen und Gartenräume geschaffen, in denen ich anschließend meine Ideen von einem Garten umsetzten konnte, wobei mir liebe Menschen mit großer, selbstloser Hilfe zur Seite standen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch eine große Zisterne in der Mitte des Gartens eingebaut, die vom Haus- und Garagendach gespeist wird. In dem Garten erwartet Sie nun z. B. eine Pergola, die durch Ranken des Blauregens sowie von Weintrauben, Akebie, Winterjasmin, Kletter­hortensie, verschiedenen Kletterrosen und mehreren Clematis einen Laubengang bildet. Daneben geschützt befindet sich ein Swimming ­Pool, umrahmt von mediterranen Pflanzen wie unterschiedlichen Zitrusgewächsen, Oleander, Bougainvillen, mehreren Palmen, Oliven, Keulenlilie, Schönmalven, Feigenbäumchen, Dipladenia, Schmucklilie, Bleiwurz, Zylinderputzer, Solanum jasminoides, Passiflora, Enzian­strauch usw. Am Ende des Laubenganges öffnet sich der Garten in unterschiedliche Bereiche. Der Weg teilt sich: der obere verläuft unter Rosenbögen durch den Rosengarten, wo verschiedene englische Rosen einen betörenden Duft verströmen. Eingerahmt werden die Rosen u. a. von Primeln, Rittersporn, Phlox, Astern, Lavendel und einigen Polsterstauden. Ein erhöhter Sitzplatz am Ende des Rosengartens gibt den Blick frei auf die umliegenden Berghänge des Taunus. Der andere Weg führt in Stufen entlang eines Bachlaufs zu den tiefer gelegenen Teichen mit weiteren Sitzmöglichkeiten, wo man Molche beobachten kann und wie verschiedene Libellenarten um Seerosen, Fieberklee, Schwanenblume, Rohrkolben und Tannenwedel herum schwirren und sich auf Wollgras, Mädesüß, Knöterich und Blutweiderich niederlassen. Bachlauf und Teich wurden in mühevoller Arbeit von uns angelegt, wobei die frostresistenten Steine aus dem Steinbruch in Weilmünster geholt wurden. Entlang eines Hanges, auf dem sich neben Katzenminze und Cotoneaster auch ungebetene „Wildpflanzen" angesiedelt haben, und einer in den Fugen bepflanzten Trockensteinmauer erreicht man über die Wiese eine Terrasse, von der man mittels einer Treppe wieder zum Ausgang gelangt. Angrenzend an die Terrasse befindet sich ein Wintergarten, der mediterranen Pflanzen in der kalten Jahreszeit Schutz und Wärme bietet, und ein Hühnerhaus mit Außengehege, in dem drei scheue aber liebe Zwerghühner leben. Neben den einzelnen Gartenelementen sind Beete angelegt mit ganzjährig blühender vielseitiger Bepflanzung in kalten Farben z. B. Frühjahrsblüher in Form von Blumenzwiebeln, Stauden in vielfältigen Arten und Sorten, zahlreiche Sträucher wie Fingerstrauch, Perlmutt­strauch, Scheinhasel, Kolkwitzie, Deutzie, Weigelie, Abelie, Aukube, Hibiskus, Zierquitte, Berberitze, Tamariske, Zaubernuss, Feuerdorn, Pfingstrosen und Strauchpfingstrosen, Hortensien und Rhododendren. Auch unterschiedliche Gräser wurden ihren Bedürfnissen entsprechend gepflanzt dazu einige Arten von Zierahorn in die Nähe von Wasser. In den Schattenbeeten findet man unterschiedliche Hostasorten, Leber­blümchen, Lenz- und Christrosen, Elfenblumen1 Duftveilchen und Farne, Kaukasus-Vergissmeinnicht u. a. Eine Magnolie und ihre kleinere Schwester die Sternmagnolie fühlen sich im Garten ebenso wohl wie verschiedene Fliedersorten. Die Korkenzieherhasel und die Felsenbirne blühen um die Wette und wollen der Eberesche die Schau stehlen. Wenn jedoch die Apfelbäume und die 5 großen Kirschbäume blühen; stellt das alles andere in den Schatten, gefolgt von Mirabelle, Birne und Pflaume. Ein Felsspaltengarten ist in Arbeit: Fertigstellung vielleicht bis zum Juni.

Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 14

Ein Familiengarten im Arnoldshainer Tal mit Rosen, Blütensträuchern, Stauden und Sommerblumen. Dazu gemütliche Ruheorte neben Brunnen, Miniteich oder Kletterrosen. Ausstellung abstrakte Acrylmalerei.



 

Beschreibung:

Unser Garten mit etwa 600 qm Nettofläche liegt auf gut 500 m Höhe, wo im Winter noch viel Schnee fällt und der Frühling später kommt als anderswo im Hochtaunuskreis.

Als das Anwesen im Jahr 2001 von uns übernommen wurde, war der Garten von Fichten und Kiefern fast zugewachsen. Solche immergrünen Gehölze wurden in der Erbauungsphase des Hauses Mitte der siebziger Jahre ihrer formalen Ausstrahlung wegen häufig gepflanzt, verbreiteten inzwischen aber vorwiegend Düsterkeit. Anfangs versuchten wir noch, um die Kolosse herumzugärtnern. Da aber etliche Bäume nach und nach unrettbar erkrankten, blieb uns gar nichts anderes übrig, als auszulichten. Was Blumenschmuck anging: Die Vorbesitzer hatten verschiedene Beete offenbar im Lauf der Jahre erst angelegt und dann wieder aufgelassen, doch das hielt uns nicht davon ab, es erneut zu versuchen. Wir merkten bald: Was die Vorgänger demotiviert hatte, war wohl weniger die Gartenmüdigkeit als eine ausgedehnte Wühlmaussippschaft im Boden gewesen. Ein zähes Ringen um die Vorherrschaft begann, zahllose wertvolle Stauden landeten in gefräßigen Nagermäulern. Aber wir ließen nicht locker. Wenigstens teilweise Abhilfe brachte neben dem Getrampel unserer Söhne ein "Mole-chaser", dessen Brummen die Mäuse einigermaßen vergrämte. Außerdem fanden sich per Versuch und Irrtum mit der Zeit ausreichend schöne Stauden, die offenbar dem Mäusespeiseplan nicht genau entsprechen; vor allem Geraniumsorten, Funkien, Corydalis, Lysimachia. Derzeit probiere ich mit Echinaceen herum, und den Phlox gebe ich auch nicht auf. Außerdem haben die Mäuse eine Abneigung gegen stachelige Rosen, ganz im Gegensatz zu mir. Zwei Rosenbeete wurden zu meiner totalen Leidenschaft, nebst diversen Kletterrosen, darunter einer riesig gewordenen "Golden Gate". Dabei suche ich die Rosen vor allem nach ihrem Duft aus.

Ein Freund sprach beim Anblick des Hauptbeets: "Lieblingsfarbe bunt, was?" Stimmt, unser Garten ist nicht nach strengen ästhetischen Grundsätzen, sondern rein nach Lustprinzip gestaltet, und das recht gelungen, wie wir finden. Ein romantisches, naturhaftes Wachsen, von menschlicher Hand gelenkt, aber alles andere als perfektionistisch (da wäre man bei unserem Gierschaufkommen von vornherein chancenlos). Für die nötige optische Beruhigung sorgt schon die Rasenfläche, auf der immer noch Ball gespielt wird - obwohl die trotz Terrassierung nicht ganz ausgeglichene Hanglage das nicht unbedingt einfach macht.

In einer weniger begangenen Ecke habe ich 2020 ein Wiesenbeet-Experiment gestartet, das letztes Jahr bereits viele hübsche Blümchen brachte. Im Herbst wurden noch Wildtulpen und Krokusse dazugesetzt. Frühlingsblüher lieben wir nämlich besonders, Narzissen bewähren sich alljährlich in vielen Sorten. Auch mit Primeln haben wir erstaunlich viel Glück, sie bilden ansehnliche Polster. Buschwindröschen und Schneeglöckchen waren schon immer da; Lenzrosen, Märzenbecher, Frittilarien schieben wir nach. Man merkt: Die unter Gärtnern weit verbreitete Gelb-Phobie teilen wir nicht. Es muss ja nicht nur die ebenfalls in den Siebzigern gehypte Forsythie sein, obwohl sie natürlich nicht fehlt. Gelb ist die Farbe vieler Arten, und so gehen gelbe Primeln, Hypericum, Rudbeckien, Taglilien eben besonders gut.

Nicht zu vergessen die Mirabellen! Was macht dieser eine Baum mit seinen Fruchtmassen nur für eine Arbeit! Mein Mann Hartmut droht immer mit Fällung, pflückt dann aber im Herbst, als gälte es sein eigenes Leben. Der Zwetschenbaum ist ähnlich. Wäre nur das Entsteinen nicht! Am schwächsten bleibt der Apfelbaum, der sich erst gebessert hat, seit wir ein wirksames Mittel gegen den Schorf gefunden haben. Hartmut perfektioniert den Gehölzschnitt von Jahr zu Jahr mehr, was das Wachstum bekanntlich so richtig anregt. Aber man kann ihn nicht von seinen Bemühungen abbringen, weil er den Anblick verwildernder Obstbäume nun einmal nicht erträgt.

Manchmal werfe ich mich in riskante Unterfangen. So habe ich eine von der Mutter ererbte, dort im Treppenhaus gehaltene Kamelie ausgepflanzt. In Schmitten! Also bekam sie Winterschutz und einen, wie ich dachte, geborgenen Platz. Dort wuchs sie gut an, trieb fleißig Blätter - aber kaum Blühknospen (im Klartext drei bis vier). Zu dunkel gesetzt, sagte eine kundige Bekannte. Ich schnitt mehrere Zweige der schattierenden Koreakiefer ab (ja, es stehen immer noch welche). Doch o Schreck: Die Kamelienblätter gilbten! Das arme Ding hatte Sonnenbrand! Man tröstete mich, da müsse sie eben durch. Es erschienen neue Blätter und tatsächlich deutlich mehr Knospen.

Natürlich ackern wir zwar viel, aber nicht nur. Wir haben eine heckengeschützte Terrasse vor dem Haus für die ersten Mahlzeiten draußen im Frühjahr, später gemütliche Plätze neben Teich oder Springbrunnen fürs seelenstärkende Kaffeetrinken, und Liegestühle unterm Haselbusch, wo einem das Eichhörnchen um die Füße saust. Kurzum, wir lieben unseren Garten. Der Lockdown hat den Vorteil, dass man, wenn man nicht verreisen kann, auch nicht die Blüte der Felsenbirne verpasst oder den Jasmin, die Clematis, den Blumenhartriegel, die Hortensien oder Rhododendren. Herzliche Einladung an alle, die es sich am offenen Gartentag selber anschauen möchten. Dort wird Hartmut auch einige seiner Bilder in Acrylmalerei ausstellen.

Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 16

Außergewöhnlich und liebevoll gestalteter Garten, der mit vielen kreativen Ideen zum Nachmachen anregt. Rosenverkauf.



 

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Beschreibung:

Unsere Liebe zu Natursteinen führte dazu, dass wir nach und nach Mauern und außergewöhnliche Konstruktionen bauten.
2002 kam eine große Terrasse dazu, die mit einer Mauer und Buchsbäumen umgeben ist. Die Buchsbäume wuchsen so gut, dass, als 2006 eine zweite Terrasse dazu kam, auch Buchsbäume dorthin gepflanzt wurden. Diese waren damals etwa 10 cm groß. Bis heute wurden diese zweimal umgepflanzt und liebevoll gepflegt. Sie blieben von Krankheiten und Schädlingen verschont und heute sind wir für unseren Buchsbaumgarten sehr dankbar.
2006 können wir als das Jahr bezeichnen, in der wir mit der Gartenliebe angefangen haben. Als die zweite Terrasse fertig war, mussten wir Unmengen von Erde verteilen und auffangen. Außerdem war viel Gestein übrig. Wir bauten ein zweites Mäuerchen, das mit Lavendel gepflanzt wurde. Nach und nach wurde dieser Bereich mit Rosen ergänzt. Mittlerweile befinden sich aktuell 10 Rosen-Hochstämmchen und dazwischen 7 andere Rosenarten. Als der Eingangsbereich mit Polygonalplatten erneuert worden ist, blieben viele Tonstücke übrig, die die Grundlage für eine so ersehnte Kräuterspirale bildete. Diese steht seit etwa 2008 in unserem Garten.
Zwischen Einpflanzen und vielem Lernen, entwickelte sich unser Garten weiter und weiter. Nach und nach entstanden Trittsteine und Mähkanten, die mit Mosaik-Steinen verziert wurden. Auch ein paar Mosaikelemente an der Wand erfreuen uns noch heute. 2012 war uns unser Grill zu klein geworden. Unser Wunsch war einen eingebauten Grill zu mauern. Beim Recherchieren kamen wir auf die Idee, einen Steinbackofen zu bauen. Die beste Entscheidung, die wir getroffen haben.
2018 kam der selbstgebaute Tisch in Betonoptik dazu. Der ursprüngliche Grill wurde 2019 gegen einem Gasgrill ersetzt. Der Holzunterstand wurde 2019 wegen Frostschaden erneuert. Die Rückseite des Steinbackofens war nicht zufriedenstellend. Ein paar Büsche, die vorher als Sichtschutz gedient hatten, waren nicht mehr da und der Anblick passte uns nicht mehr. Dann ist eine Kunstfelsen Rückwand entstanden. Diese wurde mit einem Brunnen angeschlossen, wo manche Passanten noch eine Münze reinwirft und sich etwas wünscht. Mit den Jahren ist ein kleiner Wasserfall aus selbstgegossenen Betonblättern entstanden.
2016 wurde Daniel aufgetragen, das alte Holz einer neu sanierten Terrasse zu entsorgen. Daniel erkannte das Holzpotential. Wir nahmen viel Arbeit im Kauf, um noch ein paar Träume zu verwirklichen. Adriana wünschte sich eine Feuerstelle im Garten. Als Renate, die Mama von Daniel zu der Zeit sehr krank wurde, haben wir überlegt einen Platz für sie im Garten zu bauen. So entstand ein Hängebett mit Häuschen und eine achteckige Sonnenterrasse mit Feuerstelle. Renate ist leider kurz vor Fertigstellung des Bettchens von uns gegangen. Ein Gewächshaus musste auch in den Garten. Es sollte rund sein. 2019 ist ein geodätisches Gewächshaus entstanden. Zusammen mit der Konstruktion ist auch ein Moontor aus Natursteinen gebaut worden.
2020, mitten in der Pandemie erlitten wir bedeutsame Verluste. Menschen, die wir geliebt haben, sind als Opfer von uns gegangen. Unsere liebe Katze Luna, die uns so viele glückliche Jahre geschenkt hat, musste auch gehen. Uns blieb nur die Hoffnung auf bessere Zeiten und das wiederfinden unserer Freude. Eine Dame ist im Garten entstanden. Esperanza (Hoffnung auf Spanisch) ist inmitten dieser Krise geboren. Sie wurde aus drei Leidenschaften zusammengebaut: Nähen, Mosaik und Pflanzen und sie hat einen sehr kalten Winter überlebt. Jeder Bereich im Garten hat eine Geschichte. Jede Pflanze eine Erinnerung. Miniteiche, Figuren, unzählige Details, ein Rosenbogen mit dem „Leonardo-Da Vinci-Brücke“ Prinzip und andere schöne Ideen waren ein Abenteuer. Sie sind herzlich willkommen in unserem Garten.

Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 18

Naturbelassener Garten mit Birkengruppen, einheimischen Orchideen, Gemüsebeet mit Hochbeeten, Obstbäumen und Beerensträuchern. Die Nutzbeete werden mit selbst erzeugtem Kompost und EM (effektive Mikroorganismen) bewirtschaftet.



 
Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 19

Ein Garten im rauhen Klima des Nord-West-Hanges des Großen Feldbergs; naturnaher Garten mit Schwerpunkt Rhododendron und Azaleen; Ton-Skulpturen von Margret Döring zum Verkauf; Erfrischungen, Kaffee und Kuchen; Pflanzenflohmarkt; Pseudo-Hochbeete; gemeinsame Gartenrundgänge mit dem Hausherrn; neun im Garten verteilte Plätze zum Innehalten, 15 Uhr QiGong Einführungskurs



 
Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 20

Nutz- und Ziergarten mit vielen Tieren



 

Beschreibung:

Die Schweine und Hühner sind auf einem eingezäunten Gelände auf dem Grundstück. Der Zaun ist elektrifiziert und kann auch am Tag der Öffnung nicht ausgeschaltet werden.

Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 22

Familiengarten am Hang mit Natursteinmauern, Stauden und Hochbeeten.



 

Beschreibung:

Ein noch junger, kleiner Hausgarten, der von seiner Lage am Hang geprägt ist. Durch die das Haus umgebenden Stauden- und Rosenbeete gelangt man an der geschwungenen Terrasse vorbei über Kieswege und Natursteintreppen zu dem von kleineren Gehölzen und Sträuchern gesäumten Spiel- und Aufenthaltsbereich. Den Abschluss des Gartens bildet eine kleine Wiese mit Beeren- und anderen Sträuchern, zwei Hochbeeten, einem Insektenhotel und einem Bienenstock.

Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 26

Großer, in die Landschaft eingefügter Naturgarten, kein staudengarten, der in der dritten Generation gepflegt wird. Die Charakteristik der Umgebung wird in der Gestaltung aufgegriffen. Dieser Landschaftsgarten liegt in der rauhen Umgebung des Feldberges.



 

Beschreibung:

Der Übergang zwischen Grundstück und Natur ist fließend, die prägende Umgebung in einer außerörtlichen Lage (Wald und Wiese) werden in der Gestaltung aufgegriffen. Ebenso ist der vorhandenen Baumbestand integriert. Es wird Wert auf heimische Gewächse gelegt. Als gärtnerische Anlage wurde ein Rosenbeet am Haus angelegt.

Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 33

Das Grundstück ist knapp 1200 qm groß auf dem unser Haus steht, ein HUF-Haus, also ein modernes Fachwerkhaus. Der Garten zeichnet sich aus durch Findlinge, verschiedenen Sitzplätze, viele Rosen, einen alten Quittenbaum und mehrere Wasserstellen.



 

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Beschreibung:

Der Garten wird begrenzt durch eine Feldahornhecke, Steinmauern und Haine von Bäumen. Oberhalb der Natursteinmauer, die an die Straße grenzt, befindet sich der Rosengarten, der mit Geranium, Lavendel, Nepeta, Weinstöcken und anderen Blumen und Sträuchern ergänzt ist. Sollte es feucht sein, werden herrliche Blutweideriche (Lythrum) zu sehen sein. Die schattigen Stellen sind mit Hosta ausgestaltet, ergänzt durch Gräser. Es gibt viel Platz für Tiere und Insekten. Etliche Sommerflieder unterstützen Schmetterlinge. Der Kompost besteht aus sechs Mieten. Wir betreiben Kreislaufwirtschaft. Wir kürzen die Bäume und Sträucher selbst, häckseln und mulchen dieses Gut wieder zurück in die Beete. Vögel werden auch im Sommer gefüttert. Es gibt Insektenhotels und Höhlen für Igel.

Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 37

Steiler Hanggarten in 620 üNN in bebautem Wohngebiet Natürliches, insektenfreundliches Gärtnern in kleinem Einzelhausgarten in bebautem Gebiet. Hausbäume, natürlicher Steingarten mit Spaltenformationen, Trockenmauern, Holzdeck, Cortenstahl, Birnenspalier, vertikale Strassenwand mit Dachwurzen, Bienenhotel und Wassertank mit bewachsenem Dach. Stauden, Gräser und Gehölze in verschiedenen Gartenbereichen, z.B. nährstoffarmer steiniger Südhang, trockener Schatten, Schattenwand mit Farnen. Diverse seltenere Staudensorten für botanisch Interessierte. Anzucht aus Samen. Individuelle Lösungen für Wassermanagement. Nur für gehsichere Besucher (bis zu 100 kg Körpergewicht), da Zugang nur über mehrere Stufen und einen Holzsteg. Keine Kinder unter 10 Jahre wegen scharfer Steinkanten im Steingarten.



 

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Beschreibung:

Steiler Hanggarten in 620 üNN in bebautem Wohngebiet.

Natürliches, insektenfreundliches Gärtnern in kleinem Einzelhausgarten in Südhanglage in relativ eng bebautem Wohngebiet. Auf ganzjährigen Aspekt, inklusive Winteraspekt, wird wert gelegt. In Schmittens höchstem Ortsteil Oberreifenberg sind der Januar und Februar schneesicher und ganzjährig sind 4°C niedrigere Temperaturen als in Frankfurt, daher harte und wetterexponierte Bedingungen mit relativ kurzer Vegetationszeit (sicherer Spätfrost im Mai und erster Frost oft im Oktober).

Häufige Wasserknappheit im Sommer (Eintreten von Trinkwasserverordnung), daher Wassermanagement notwendig (keine bauseitige Zisterne vorhanden). Individuelle Lösungen für Wassermanagement: Selbstgebauter Folientank aus Holz mit Steg; IBC Tank mit selbstgebauter Begrünung; Umleitung aus Fallrohren über Schläuche direkt ins Beet wenn Tanks voll.

Im 350 qm kleinen Garten finden sich:

An Pflanzen wachsen mehrere Hausbäume, niedrigere Gehölze, verschiedene Gräser und viele Stauden:

Einige nicht so häufig gesehene Staudensorten (für botanisch Interessierte). Jährliche Anzucht aus Eigensamen oder Fremdsamen, selbst gesammelt oder vom Samentausch der Gesellschaft der Staudengärtner (GdS). Kalt- und Warmkeimer, Farnsporen

Die Pflanzen wachsen in verschiedenen Gartenbereichen, unter anderem an/in:

Dadurch dass immer etwas blüht (Januar bis Frost, auch im August / September) sind Wildbienen, Hummeln, Fliegen, und Schmetterlinge regelmäßig gesehen.

Wir haben keinen Gemüsegarten oder Obstbäume. Etwaiger Gemüseanbau zwischen den Stauden oder in Kübeln ist experimentell (Kiwi, Tomaten, Weintrauben, Heidelbeeren) und bisher nur bedingt erfolgreich (Buchweizen, Kartoffeln, Möhren, Mangold). Die Gartenbesitzerin hat auch die Anlage und Bepflanzung des ca. 50 m entfernten Nachbarschaftsprojektes Dreiecksbeet geplant und geleitet; Beschreibung siehe dort.

Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 38

Stadteigenes dreieckiges Grundstück, das 2021 als Nachbarschaftsprojekt gepflanzt wurde. Insektenfreundliches, trockenresistente und attraktive Pflanzung mit Stauden und Gräsern. Winteraspekt. Geplant von Petra Minnasch (Ansprechpartner in der in der Nähe gelegenem Garten) Öffentlicher Zugang / Ansicht, an Straße gelegen



 

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Beschreibung:

Das Nachbarschaftsprojekt "Dreiecksbeet" rodete und bepflanzte im Herbst 2021 / Frühjahr 2022 ein stadteigenes dreieckiges Grundstück in leichter Hanglage. Es wurde auf eine insektenfreundliche, trockenheitsresistente und attraktive Pflanzung mit Winteraspekt wert gelegt, was mit Stauden, Gräsern und wenigen Gehölzen verwirklicht wurde. Die Pflanzung ist noch in der Entwicklung und verändert sich nicht nur mit den Jahreszeiten, sondern auch mit den Jahren, vor allem die Gehölze und größeren Stauden auf der Ostseite.

Das Beet wurde geplant von Dr. Petra Minnasch ( Ansprechpartner, Garten in der Nähe), die auch die wenig nötigen Unterhaltungsmaßnahmen durchführt. Es besteht öffentlicher Zugang bzw. Ansicht von der Feldbergstrasse, Oberreifenberg, Höhe Hausnummer 18a. Parkplätze befinden sich in Kurve in Höhe Hausnummer 21.

Unterstützt wurde das Projekt durch die Bürgerstiftung Schmitten, Bürgermeisterin und Bauhof Schmitten, Gärtnern der Offenen Gärten Oberes Weiltal und privaten Pflanzenspenden.

Der Artikel über das Projekt ist erschienen im Quartalsjournal Der Staudengarten von der überregionalen Gesellschaft der Staudenfreunde (GdS, die der größte und älteste Gärtnerverein Deutschlands ist). Die Bilder im Artikel sind Stand Mitte August. Für Interessierte: im Artikel zum runterladen sind die botanischen Namen der meisten verwendeten Pflanzen erwähnt.

 

Im Garten erwarten Sie: